Neues Universum
Hatte Einstein immer Recht?
Die Zeit
Beginnen wir mit dem Wichtigsten.Sie ist die alles bestimmende Grösse im Universum.

Die Zeit.

Was ist Zeit ganz allgemein?

Zeit - ist die physikalische Eigenschaft des Raumes,Energie transportieren zu können.Masse kann im Raum beschleunigt werden.Das war es eigentlich schon.

Jede Uhr,egal ob mechanisch oder elektrisch betrieben,wird durch beschleunigte Masse angetrieben.
Bei einer mechanischen Uhr muß sich die Spann-Feder entspannen und dadurch Zahnräder antreiben können.Feder und Zahnräder sind Masse.Werden sie beschleunigt entsteht sichtbare Energie.
Bei einer elektrisch betriebenen Uhr sorgen die kleinen Elektronen für die Energie.Auch Elektronen haben eine Masse,auch diese besitzen eine Beschleunigung.


Um zu verstehen,was Zeit eigentlich ist,müssen wir mit der  "Erfindung"  der Zeit beginnen.
Und wir werden sehen,es gibt nicht nur die eine Zeit.
Sie wurde natürlich nicht erfunden,aber die Einteilung der Zeit wurde frei vorgenommen.
Grundlage für alle Zeit ist immer ein einziges Ereignis.
Stellen sie sich vor,im Universum wäre es finster,wie in einem Kartoffelkeller nachts um 03.00Uhr.
Wir könnten nicht feststellen,daß die Erde um eine Achse rotiert.Wir könnten also für dieses Ereignis keine Zeit festlegen.
Da wir auch kein anderes Ereignis sehen könnten,gäbe es überhaupt kein Ereignis,nach welchem man eine Zeit bestimmen könnte.

Unsere Erde rotiert mit einer relativ konstanten Geschwindigkeit um die eigene Achse.
Dieses Ereignis war der Grundstein,da eine Umdrehung scheinbar immer gleich lange dauert,die Rotations-Energie scheinbar konstant ist.
Eine Umdrehung(en) der Erde um die eigene Achse wurde in mehere Abschnitte unterteilt.
Als da wären:Sekunde,Minute,Stunden,Tag,Woche und Jahr.
Eine Minute sollte 60 Sekunden dauern.Die Stunde besteht aus 60 Minuten.Der Tag aus 24 Stunden usw.
Die restliche Einteilung dürfte bekannt sein.

So wurde also ein Gerät gebaut,dessen Energiegeschwindigkeit propotional zur Erdrotation läuft.
Die einfachste Variante ist die Sonnenuhr.Das Licht der Sonne wirft einen Schatten,verursacht durch ein Stäbchen.Der Schatten zeigt die Zeit an,weil sich der Winkel der Sonnenuhr zur Sonne während der Rotation ändert.
Etwas ganz Unentbehrliches ist an der Sonnenuhr beteiligt:Licht.
Licht ist Energie,Licht ist ein Ereignis.Es entsteht aus einem Ereignis.Ohne Licht ist kein Ereignis sichtbar.

Dazu folgende Überlegungen:

Was ist eigentlich Zeit?
Zeit,ist ein sicht- oder messbares Ereignis,dessen Energie sich mit einer bestimmten Geschwindigkeit ausbreitet oder reflektiert wird.
Man muß zwischen Ereignis-Zeit,Raum-Zeit und Erd-Zeit unterscheiden.
Schauen wir uns zuerst die Ereignis-Zeit an.

Beispiel1:In einem beleuchteten Raum ruht eine Kugel auf einem Tisch.Das scheint kein Ereignis zu sein.Die ruhende Kugel natürlich nicht,aber im Zimmer leuchtet eine Lampe und die Kugel reflektiert dessen Licht.Dadurch sehen wir die ruhende Kugel.

Beispiel2:in einem beleuchteten Raum rollt eine Kugel über einen Tisch.Zwei Ereignisse finden statt.Die Lampe leuchtet und die Kugel rollt.Das die Kugel zu sehen ist,verdanken wir dem Licht.Nun können wir auch messen welche Geschwindigkeit die Kugel an den Tag(Licht) legt.

Beispiel3:In einem dunklem Raum rollt eine selbstleuchtende Kugel über den Tisch.Wiederum können wir die Geschwindigkeit messen.Die Kugel ist ja sichtbar.

Beispiel4:In einem dunklen Raum rollt eine nicht selbstleuchtetende Kugel über unseren Tisch.Wir können die Kugel nicht sehen,auch keine Geschwindigkeit feststellen.Dieses Ereignis findet für uns nicht statt.Es ist zeitlos.Keine Energie - keine Geschwindigkeit - keine Zeit.

Nun könnte man bemängeln,daß die Kugel ja Licht reflektiert und selbst abgeben hat,welches sich mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitet.Sich die Zeit also mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitet.Nun,das Licht könnte auch mit Schallgeschwindigkeit unterwegs sein.Wir würden dann das Ereignis später sehen,die Kugel rollt mit der gleichen Geschwindigkeit über den Tisch und das Ereignis wäre genau so lange zu sehen.

Zeit stellt das Verhältnis der Geschwindigkeiten der Energien mindestens zweier Ereignisse dar.
Unsere Uhren zeigen die Rotationsgeschwindigkeit der Erde - um die eigene Achse - innerhalb eines Tages an.Als Bezugspunkt dient dabei die Sonne.Die Energie der Sonne ist sicht- und messbar.Anhand dieser Größe werden alle anderen Geschwindigkeiten gemessen.Uhren zeigen also nur das Verhältnis der Geschwindigkeiten zweier Ereignisse,also Energien,an.

Beispiel:An zwei verschiedenen Orten,jedoch gleich weit von uns entfernt,finden zwei Ereignisse zur gleichen Zeit statt.Nur die Energie eines Ereignisses ist langsamer als die des anderen.Die Energien beider Ereignisse treffen mit zeitlicher Differenz bei uns ein.Wenn wir nicht wissen,wie schnell jede Energie ist,dann müßten wir annehmen,daß beide Ereignisse am Ursprungsort zu unterschiedlichen Zeiten stattfanden.

Die Zeit breitet sich nicht überall mit Lichtgeschwindigkeit aus.Die Zeit breitet sich mit der Geschwindigkeit der Energie eines Ereignisses aus.Die Zeit breitet sich maximal mit Lichtgeschwindigkeit aus.

Beispiel:Jemand steht an einem Mikrofon und zählt die Sekunden auf seiner Uhr.Wir stehen in einiger Entfernung und hören den Sprecher einmal über Lautsprecher,die neben dem Sprecher stehen.Und einmal wird das Signal über Kabel zu Lautsprechern neben uns übertragen.
Als Erstes hören wir den Sprecher über die Lautsprecher neben uns.Nach einiger Zeit kommt auch der Schall von den Lautsprechern neben dem Sprecher zu uns.Der Schall braucht länger zu uns,trotzdem hören wir dann jede Sekunde,wie wieder eine Sekunde vergangen ist.Obwohl beide Energien verschiedene Geschwindigkeiten haben,breitet sich die Zeit im Verhältnis zur Geschwindigkeit beider Energien gleich aus.

t=Geschwindigkeitsdifferenz zweier Energien/t=Ev1-Ev2.
Das ergibt den zeitlichen Abstand zwischen zwei Ereignissen,deren Energien nicht mit gleicher Geschwindigkeit unterwegs sein müssen.

Angenommen der Sprecher hat 10sek lang die Zeit gezählt.Die Schallwellen haben in dieser Zeit eine scheinbare Länge von 3430m erreicht(angenommene Konstanz der Schallgeschwindigkeit).Der Strom im Lautsprecherkabel breitet sich mit Lichtgeschwindigkeit aus.Licht hätte bei ungestörter Ausbreitung eine scheinbare Länge von 3.000000km.Beide Ereignisse haben die gleiche Dauer,nämlich 10 Sekunden.

t=scheinbare Länge einer Energie in Bewegungsrichtung (in Metern/Kilometern) im Verhältnis zu seiner Geschwindigkeit/t=EL:Ev.

Das beste Beispiel kennt jeder.Gewitter.
Wir sehen erst den Blitz.Seine Energie bewegt sich mit Lichtgeschwindigkeit auf uns zu.
Dann hören wir den Donner.Seine Energie bewegt sich mit Schallgeschwindigkeit auf uns zu.
Ein tauber Mensch sieht den Blitz und notiert sich die Ereignis-Zeit.
Ein blinder Mensch hört den Donner und notiert sich die Ereignis-Zeit.
Ein Ereignis,zwei Energiegeschwindigkeiten,zwei Ereignis-Zeiten.
Die Behauptung,Zeit breitet sich überall mit Lichtgeschwindigkeit aus,ist so nicht richtig.

Eine physikalische Grösse ist für die Zeit absolut unentbehrlich: Energie.
Energie ist beschleunigte Masse.Masse besitzt immer drei Dimensionen.Dreidimensionale Masse bewegt sich durch dreidimensionalen Raum.
Zeit ist immer dreidimansional.Sie ist NICHT die vierte Dimension des Universums.
Bei der Gewichtsangabe "Kilogramm" kommt doch auch niemand auf den Gedanken,ein Objekt mit einem Gewicht wäre eindimensional.Die Angabe "Kilogramm" ist eindimensional.
Die Angabe der Zeit macht aus beschleunigter Masse eben eine eindimensionale Zeit.
Wenn sie auf eine Uhr schauen,sehen sie immer beschleunigte Masse.Selbst der Zeiger einer mechanischen Uhr ist dreidimensionale beschleunigte Masse.
Zeit ist immer dreidimensional.
Alles,was über drei Dimensionen verfügt,besitzt auch eine Dichte.Aber nicht zwangsläufig über Masse.
Das Raum-Zeit-Gefüge verfügt über Masse und über keine Masse zugleich.
Materie besitzt Masse,Raum nicht.
Ohne Masse - keine Zeit.Man könnte auch so weit gehen: Zeit besitzt Masse.Masse ändert sich mit der Zeit.


Die Uhrzeit

Eine Uhr ist ein Gerät,mit dem die Energiegeschwindigkeit auf Erdrotationsgeschwindigkeit reduziert wird.Das Uhrwerk wird der Erdrotation angepaßt.Das ist recht einfach,die mechanische Energie (Geschwindigkeit) ist nicht konstant Lichtgeschwindigkeit.Mechanische Geschwindigkeit ist so schnell,wie wir es wünschen.Mechanische Geschwindigkeit ist einstellbar,jedenfalls an einer Uhr.Natürlich wird mechanische Geschwindigkeit niemals Lichtgeschwindigkeit erreichen.Wir haben eine Energie zur Verfügung,deren Geschwindigkeit wir beeinflussen können.
Würde unsere Erde im Verhältnis zur Sonne stillstehen und nicht rotieren,dann würden wir uns ein anderes sich wiederholendes Ereignis suchen,nach dem wir eine Zeit festlegen können.
Angenommen,es gäbe kein anderes Ereignis.Wir hätten ein Problem.Es müßte z.B. eine lineare Zeit festgelegt werden.
Eine lineare Zeit hätte Vorteile.Es gäbe keine Zeitangaben ohne Dimension.
Wenn mich jemand fragen würde,was ich 1034.99.99 gemacht habe,so erhalte ich eine Zeitvorgabe,mit der ich auch gleich was anfangen und antworten kann.
Auf die Frage,was ich 2009 gemacht habe,müßte ich erst nachfragen,welcher Tag und Uhrzeit für den Fragenden wichtig wäre.
Eine lineare Zeitrechnung hat aber auch ihre Schattenseite.Wer soll sich all die Zahlen-Kombinationen merken können,wann er was gemacht hat?
Die Zeitangabe 1034.99.99 enthält nur Stunden,Minuten,Sekunden.Keine Jahresangabe.Es wird hinternanderweg die Zeit gezählt.Nur noch 1/100 Sekunde und die Zeit springt auf 1035.00.00.
1035.00.00 Stunden seit einem festgelegten Ereignis/Startpunkt.
Ich frage mich nur,wie die Leute an Bord der Enterprise die Zeit messen.Wenn sie mit Warp 2,5 fliegen,also mit 1,5-facher Lichtgeschwindigkeit über der maximalen Raumdurchquerungsgeschwindigkeit,dann müßte die Uhr an Bord mit 1,5-facher Geschwindigkeit rückwärts laufen.
Das ginge nur,wenn um das Raumschiff die Raumdichte künstlich verringert wird,z.B. durch Elektro-Magnetismus.Dazu kommen wir aber erst später.
Es sei nur so viel gesagt,die Energie-Geschwindigkeit in einem Elektro-Magneten beträgt ebenfalls nur Lichtgeschwindigkeit.


Eine mechanische Uhr ist ein mechanisches Lineal.Die Längen-Einteilung wurde auf 24 festgelegt.
Die 24 wurde in 60 unterteilt.Die 60 wurde wiederum in 60 unterteilt.
In Metern ausgedrückt:60 Millimeter sind 1 Zentimeter.60 Zentimeter sind 1 Meter.24 Meter ist die Gesamt-Länge des Lineals.
Verändere ich die Einteilung des Lineals,verändere ich alle zu messenden Zeit-Maße.
Wenn ich die Einteilung des Lineals jetzt auf 12 festlegen würde,die Länge des Lineals aber nicht verändert wird,so beträgt jetzt die Lichtgeschwindigkeit 600.000km/s.
Eine Uhr ist also ein Rotations-Lineal.Sie hat eine endlos wiederkehrende Einteilung.



Das ist auch Zeit:Ein Rotations-Lineal mißt gegen ein endloses Lineal wie weit sich das Licht auf dem endlosen Lineal während einer Rotation,oder einem Teil der Rotation,verschoben hat.Das ist Zeit und Geschwindigkeit.Die Ereigniszeit ist das Verhältnis zwischen zwei unterschiedlichen Linealen.
Rotation ist Energie.Die Bewegung des Lichtes ist Energie.Beide werden gegeneinander gemessen.Gibt es kein Ereignis zu messen,so ist nur das Rotations-Lineal interessant.Es dreht sich ja immer mit der von uns festgelegten Geschwindigkeit,eben entsprechend der Erd-Rotationsgeschwindigkeit mit der bekannten Einteilung in Stunden,Minuten und Sekunden.Das Rotations-Lineal müßte für die Sekunden,ausreichend für einen Tag,eine Scala von 0 bis 86400 haben.Wenn sie auch die Minuten brauchen,dann brauchen wir noch ein Rotations-Lineal,mit einer Scala von 0 bis 3600.Dieses dreht sich nur mit 1/60 der Rotationsgeschwindigkeit des Sekunden-Rotations-Lineals.Wenn sie noch die Stunden und Tage und Wochen,Monate und Jahre haben wollen,werden es noch reichlich mehr Rotations-Lineale.Welche zueinander immer langsamer laufen.
Für den normalen Gebrauch würde auch nur das Sekunden-Rotations-Lineal reichen.Sie können die abgelesenen Sekunden selbst in Minuten und Stunden umrechnen.Oder auf der Scala an den entsprechenden Stellen noch die Minuten und Stunden eintragen.

Das untere endlose Lineal ist die von uns festgelegte Länge eines Meters,welcher unendlich oft hintereinander angelegt werden kann.
Wenn sich nun das Licht über das endlose Lineal bewegt und das Rotations-Lineal bei 1 angekommen ist,hat das Licht eine Strecke von 300.000 km zurückgelegt.Die 1 des Rotations-Lineals steht dann über der 0 des Endlos-Lineals.
Wenn sie die Dauer eines Ereignisses messen wollen,dann müssen sie das Rotations-Lineal starten,wenn die Energie eintrifft.Sie stoppen das Rotations-Lineal,wenn die Energie vorbeigehuscht ist und lesen den Wert über der 0 des Endlos-Lineals ab.
Wenn sie die "normale" Uhr-Zeit ablesen wollen,brauchen sie nur das Rotations-Lineal konstant drehen lassen,ohne anzuhalten.
Wenn sie alle Zeiten gleichzeitig haben wollen,dann bräuchten sie mindestens zwei Rotations-Lineale.Das eine zeigt die "normale" Zeit,mit dem anderen können sie alles messen,was sie wollen.
Es klingt verrückt,aber sie können mit zwei Linealen die Zeit messen.
Warum ist unsere Uhr-Zeit eine rotierende endliche Zeit?
Weil mit einer konventionellen mechanischen Uhr keine lineare Zeitdarstellung möglich ist.
Stellen sie sich eine mechanische Uhr vor,welche nur die Sekunden zählt,bis ins Unendliche.Das ist mit einem Zeiger und Ziffernblatt nicht möglich.Deshalb muß sich die Zeit ständig wiederholen.Dadurch wird auch eine relative Unendlichkeit erreicht.
Warum rotiert das Rotations-Lineal aber ständig?
Weil wir ständig die Eigenschaft des Raumes überprüfen,ob er immer noch Energie transportieren kann.
Stellen sie sich ein Kraftwerk vor.Jemand würde behaupten,die Eigenschaft des Kraftwerkes besteht darin,daß es unendlich lange Strom produzieren kann.Diese Behauptung überprüfen sie nun mit einem Messgerät,stets und ständig.
Wir überprüfen eben,ob die Eigenschaft des Raumes stets und ständig gilt.Dafür brauchen wir beschleunigte Masse,das Rotations-Lineal - also eine Uhr.
Wir könnten auch zwei Endlos-Lineale aneinanderlegen,eines muß sich aber am anderen entlang bewegen.Wenn plötzlich die Eigenschaft des Raumes aufgehoben wird,so kann sich keine Masse mehr bewegen,es kann keine Masse mehr beschleunigt werden.Dann bleibt auch jede Uhr stehen.
Wir können die "Energie-Leitfähigkeit" des Raumes nur relativ messen.
Jeder würde im Universum sehen,daß Licht,welches bei ihm eintrifft,dieses scheinbar immer mit Lichtgeschwindigkeit eintrifft und ihn auch verläßt.
So schwer war das doch gar nicht.Man darf nur nicht unterschiedliche Zeiten in einen Topf werfen.Es gibt nicht nur "die eine" Zeit.
Ich hätte Uhrmacher werden sollen.




Gleich wird ein Beobachter auf der Erde einen scheinbar 300.000km langen Lichtstrahl sehen.
Die Erde rotiert während dieser Ereigniszeit um 0,00416 (Periode 6) Grad um die eigene Achse.
Der Mensch hat durch die Festlegung der Länge einer Sekunde dafür gesorgt,daß dieser Rotationswinkel und eine Lichtgeschwindigkeit von ca. 300.000km/s entsteht.
Eine Erd-Rotations-Sekunde von 0,00416° ist eine Lichtausdehnung von 300.000km.
Man könnte sich also auch die Mühe machen und alle Ereignisse am Rotations-Winkel der Erde ablesen.Das wäre ziemlich umständlich und ungenau.
Dafür wurde ja die Uhr erfunden.Auch sie besitzt eine relativ gleichbleibende mechanische oder elektrische Geschwindigkeit.


Die Raumzeit

Sie besagt,daß sich Energie mit einer bestimmten oder speziellen Geschwindigkeit durch den Raum bewegt.
Wie schnell Energie,also beschleunigte Masse,im Raum unterwegs ist,hängt von den Eigenschaften des Raumes ab.
Verändert sich der Raum,verändert sich die Zeit.
Expandiert der Raum,so expandiert mit ihm die Zeit.

Stellen Sie sich einfach folgendes Beispiel vor:
Sie sitzen in einem Zug und sehen seitlich aus dem Fenster.Dort befindet sich ein weiterer Zug.
Dieser scheint im Verhältnis zu ihrem Zug nicht schneller oder langsamer zu sein.
Sie gehen an die Spitze des Zuges und sehen vor sich zwei weitere Züge fahren.Sie sehen,daß beide Züge mit der gleichen Geschwindigkeit zueinander unterwegs sind.
Aber:Die Züge sind schneller unterwegs als ihr Zug.Der Abstand vergrößert sich zu den vorausfahrenden Zügen.
Nun gehen Sie an das Ende ihres Zuges.Dort sehen sie zwei weitere Züge,die zueinander keinen Geschwindigkeitsunterschied zeigen,sind aber langsamer als der Zug,in dem Sie unterwegs sind.
Der Zug neben ihnen,das ist die allgemeine Energiegeschwindigkeit.Der Zug,in dem Sie unterwegs sind,das ist die allgemeine Zeitgeschwindigkeit.Energie- und Zeitgeschwindigkeit verhalten sich propotional zueinander.
Sie können im gesamten Universum,an jedem Ort die Lichtgeschwindigkeit messen,sie wird immer ca. 300.000km/s betragen.Lichtgeschwindigkeit ist eine Fixpunktgeschwindigkeit.Energie- und Zeitgeschwindigkeit verändern sich parallel.

Die Annahme,wir könnten unsere Geschwindigkeit und die "Expansions"-Geschwindigkeit messen,ist reine Utopie,reines Wunschdenken.
Das ginge überhaupt nur mit einer konstanten Raum-Zeit.Dann wäre aber auch kein Objekt schneller als das andere.
Oder im äußeren Bereich des Universums wächst der Raum schneller nach als im inneren Bereich des Universums.Aber das ist absoluter Quatsch.


Und so sieht es bildlich aus.



- die Raumstreckung nimmt zu
- die Energie wird "schneller",die Energiedichte nimmt aber propotional zur Raumstreckung ab
- Uhren gehen propotional zur Energiegeschwindigkeit "schneller"
- dadurch ist keine Geschwindigkeitszunahme an einem fixen Punkt messbar
- Lichtgeschwindigkeit ist scheinbar immer konstant
- die Energie-Zeit ist immer konstant,egal welche Raumstreckung herrscht

Eine Uhr ist ein Gerät,mit dem man die relative Energie-Geschwindigkeit im Raum,im Verhältnis zur Ereignis-Zeit (Dauer,oder auch zeitlicher Abstand zwischen zwei Ereignissen),messen kann.



Der blaue Balken stellt die Raumzeit dar.Die Uhr neben dem Balken läuft immer,denn die physikalische Eigenschaft des Raumes erlaubt immer das Beschleunigen von Masse.Den Balken habe ich als konstante Raumzeit dargestellt,denn an einem fixen Punkt scheint die Zeit gleichmäßig zu verlaufen.
Der Mensch hat die Zeit auf der Scala der Uhr,nach der Rotations-Geschwindigkeit der Erde um die eigene Achse,festgelegt.
Ich persönlich hätte,wenn man mich gefragt hätte,die Zeit in 100 Stunden eingeteilt.Somit könnte man gleich die Zeit prozentual zu einer Umdrehung ablesen.Aber ich wurde nicht gefragt.

Die Bögen unter dem blauen Balken stellen wiederkehrende Ereigniszeiten dar.
Also Licht,welches ja auch beschleunigte Masse ist,das unser Auge oder Messgerät erreicht.
Ereignisse müssen sicht- und/oder messbar sein,sonst finden sie für uns nicht statt.
Die Ereigniszeit ist für einen Beobachter also richtungsabhängig.Sie muß zu ihm kommen.
Die Länge der Ereigniszeit hängt von der Dauer der Energieabgabe am tatsächlichen Ereignisort ab.
Eine Uhr verbindet nun alle Eigenschaften und Abhängigkeiten und gibt uns damit ein sichtbares eindimensionales Ergebnis.

Anhand der frei festgelegten Einteilung der Uhrzeit kann nun abgelesen werden,wie lange die Ereigniszeit dauert,und wie groß der Abstand zwischen den Ereignissen ist.
Denn die Uhr läuft ja schliesslich weiter,auch wenn keine Ereigniszeit eintrifft.

Uhren sind eine geniale Erfindung.Sie verbinden zwei Ereignisse,anhand derer man jedes andere Ereignis messbar machen kann.
1.Rotations-Geschwindigkeit der Erde,nach der die Zeit festgelegt wurde
2.Energie der Uhr,die Antriebs-Energie wird der Rotations-Geschwindigkeit angepasst
3.Geschwindigkeit und Dauer der Energie eines Ereignisses,welches sie messen wollen
Um Zeit abbilden zu können,braucht man aber immer Energie.Mir ist keine Uhr bekannt,die nicht energiegebunden wäre.Egal ob mechanische,Atom- oder Sonnenuhr.Es wird also Energie eingesetzt,um eine andere Energie messen zu können.Die Energien werden gegengerechnet.Zeit ist eine Verhältnis-Gleichung.
Und dann benötigen sie bei Uhren noch einmal Energie,um die Zeit überhaupt ablesen zu können.



Die Ereigniszeit

Zeit-Messung eines Ereignisses



Auf der rechten Seite sehen wir ein kleines schwarzes Objekt,welches für kurze Zeit Energie abgegeben hat.Die Energie breitet sich nach allen Seiten gleichmäßig aus.Die Form entspricht einer Hohl-Kugel mit einem Energie-Mantel,deren Ausdehnung immer größer wird.Form und Ausdehnung sind dreidimensional.
Auf der linken Seite sehen wir die Erde und wie ein Teil der Energie vom schwarzen Objekt bei uns eintrifft.
Wir sehen,daß sozusagen immer nur die scheinbare Länge der Energie gemessen wird.Dargestellt durch den Pfeil.Wir machen aus dreidimensionaler Energie eindimensionale Zeit.Energie ist aber immer dreidimensional.Beschleunigte Masse ist immer dreidimensional.
Statt einer Zeitangabe,könnten wir auch die Ausdehnung der Energie angeben.Die Ausdehnung wird ja mit der Zeit größer.Das Problem ist nur,daß wir nur Energie sehen können,die uns erreicht.
Ansonsten könnten wir die Zeit so gebrauchen: Schatz,wenn die Energie unserer Wohnzimmer-Lampe eine Ausdehnung von 100.000000000000000 Kilometern erreicht hat (hätte),gehe ich ich in's Bett.
Oder:Wenn das Licht einen Raum von 1.00000000 Kubikkilometern einnimmt,dann.....
Die Zeit ist immer dreidimensional,unser Messverfahren macht sie eindimensional.Wir messen nur eine Dimension.
Zeit - ist die Geschwindigkeit einer Energie - im Verhältnis zu ihrer scheinbaren Länge.
t=Els:Ve
Els=scheinbare Länge der Energie
Ve=Energie-Geschwindigkeit
Für die Lichtgeschwindigkeit würde es wohl heißen:
t=Els:c

Beträgt die scheinbare Länge einer Energie 600.000 km,die Energie-Geschwindigkeit ist eben Lichtgeschwindigkeit,so erhalten wir eine Ereigniszeit von 2 Sekunden unserer Erdrotationszeit.
Das sind 0,0083(Periode 3)  Grad einer Erdumdrehung.Oder anders ausgedrückt:Die Erde vollführte während der Ereignis-Zeit  0,0023148148%  einer Umdrehung um die eigene Achse.Die Geschwindigkeit einer sicht-/messbaren Energie - im Verhältnis zu ihrer scheinbaren Länge - wird immer nur im Verhältnis zur Rotations-Geschwindigkeit der Erde gemessen.
Die sicht-/messbare Energie bezieht sich aber nicht auf ein beschleunigtes Objekt.Das Objekt können wir nur sehen und dessen Geschwindigkeit feststellen,wenn das Objekt sicht-/messbare Energie abgibt oder reflektiert.
Würde dieses Objekt keinerlei Energie zu uns schicken,so könnten wir es nicht sehen.Wir könnten keine Geschwindigkeit des Objektes messen,es gäbe für dieses Ereignis keine sicht-/messbare Zeit - keine Ereigniszeit.
Natürlich besitzt das beschleunigte Objekt auch eine bestimmte Energie,aber hier geht es um Zeit.Und Zeit muss eine sicht-/messbare Energie sein.Ein dunkler Stein-Brocken ist nun mal selbst keine sicht-/messbare Energie.
Wir messen immer die Rotations-Beschleunigung der Erde gegen andere Geschwindigkeiten,
Beschleunigungen
von dreidimensionalen Massen.Zeit ist immer dreidimensional.
Unsere Mess-Methode macht daraus eine scheinbar eindimensionale Zeit.
Zeit - ist nicht die vierte Dimension des Universums.Dreidimensionale Masse bewegt sich durch dreidimensionalen Raum.
Zeit - ist immer beschleunigte Masse.Licht ist auch beschleunigte Masse.
Die scheinbare Länge einer Energie kann jede physikalische Längen-Angabe sein,z.B. eben tatsächliche Länge,Umfang,Durchmesser usw.
Die scheinbare Länge ist immer eine eindimensionale Achse.Energie scheint sich bei der Zeit-Messung immer nur in eine Richtung auszubreiten.
Die Bezeichnung Lichtjahr drückt aus,daß sich Licht in eine absolute Richtung mit einer speziellen Geschwindigkeit ausbreitet.Dabei bewegt sich das Licht auf einer eindimensonalen Achse in eine Richtung.
Durch die Vereindimensionalisierung scheint auch Zeit eindimensional zu sein,da man glaubt,nur der Weg wäre die Zeit.
Anders sähe es aus,wenn man die Energie-Ausbreitung des Lichtes als dreidimensionale Grösse angeben würde.
Es also heißt:Licht breitet sich pro Sekunde in einem Raumvolumen von X Raum-Kubik-Kilometern aus.
Dann bekommt man ein Gefühl der Dreidimensionalität der Zeit.
Eine dreidimensionale Masse kann nur durch eine andere dreidimensionale Masse beschleunigt werden.
E=mc2 gilt nicht für Beschleunigung durch Raumstreckung oder -Krümmung.
Raum hat keine Masse.
mc2 enthält keine Variable für Raumeigenschaften.
Zeit drückt also auch aus,wie viel Energie eine beschleunigt Masse besitzt.Zwar nur relativ,aber immerhin.
Grundlage für alle Zeitmessung,ist die Rotations-Energie der Erde.


Zeit-Gefühl und Zeit-Erleben

Zwei Menschen stehen sich im Abstand von 342 Metern gegenüber.A und B.



A und B können sich noch nicht sehen,keiner weiß vom jeweils anderen.

Wir fragen A:In welcher Zeit lebst Du?
Antwort:In der Gegenwart.

Wir fragen B:In welcher Zeit lebst du?
Antwort:In der Gegenwart.

A und B empfinden ihre Zeit,jeder für sich,gleich.

Nun verbinden wir A die Augen.B kann jetzt A sehen.A soll zu einer beliebigen Zeit einen Arm heben,daraufhin soll B sofort einen Schrei ausstoßen.Gesagt,getan.
Wir fragen A:In welcher Zeit lebt B?
Antwort von A:Da die Schallwellen erst nach rund einer Sekunde nach dem Heben des Armes bei mir eintrafen,muß B wohl weit in der Vergangenheit leben.A bleibt dabei,in der Gegenwart zu leben.

Im umgekehrten Fall würde B das gleiche behaupten.

B sagt aber in diesem Fall:Das reflektierte Licht von A war unfühlbar schnell bei mir.Seine erhobene Hand muß ich tatsächlich in dem Moment gesehen haben,als er wirklich die Hand hob.
A muß meiner Gegenwart sehr nahe sein.

Die Energie-Geschwindigkeit bestimmt darüber,wie wir Zeit empfinden und erleben.

Jeder Bewohner eines beliebigen Planeten würde behaupten,er würde in der Gegenwart leben.Die empfangene Energie von anderen Planeten ist immer Zeit aus der Vergangenheit.

Zeit ist also auch ein Gefühl.Es betrügt uns nur sehr leicht.Aber eine Erfahrung haben bestimmt schon viele Menschen gemacht:Früher verging die Zeit nicht so schnell.Sollten sich so viele Menschen täuschen?
Wir werden sehen.


Unsere Zeitrechnung besitzt keine Dimension.Denn sie verfügt über keinerlei beschleunigte Masse.
Die Jahres-Angabe "2010"  besitzt überhaupt keine Dimension.
Wenn auf einem Etikett "Marmelade" steht,so ist der Schriftzug selbst keine Marmelade,sondern Farbe auf Papier.
Stellen sie sich einen großen Aktenschrank mit vielen herausziehbaren Fächern vor.Jedes Fach stellt ein Jahr unserer Zeitrechnung dar.Erst wenn sie ein Fach öffnen,bekommt der Inhalt Dimension.
Sie nehmen eine Akte und können lesen,daß sie am 01.01.2009 in der Zeit von 00.00 Uhr bis 06.00 Uhr ziemlich angeheitert waren.Für diese Zeit haben sie also ein Alibi und zeitliche Dimension.
Jede Jahres-Angabe ist also nur ein Etikett,das uns etwas über den Inhalt verrät.
Erst wenn wir anfangen,das Jahr nach seiner Zeit zu zerlegen - nach Wochen,Tagen,Stunden und Sekunden - bekommt die Zeit ihre Dimension zurück.Die Zeit bekommt wieder Werte.
Diese Werte beziehen sich aber immer nur auf die Erdzeit,der Rotationszeit der Erde um die eigene Achse.

Vergangenheit,Gegenwart und Zukunft sind nur Etiketten,die uns die Zeit in Abschnitten begreifbar macht.
Es gibt nicht "die eine Zeit".Es gibt verschiedene Zeiten im Universum.
Wichtig ist:Was messe ich?Es gibt einen Unterschied zwischen Dauer eines Ereignisses und dem Abstand zwischen zwei Ereignissen.Das sind zwei Paar Schuhe.
Und dann gibt es noch die Raumzeit.Sie ist eigentlich nur eine dreidimensionale Eigenschaft des dreidimensionalen Raumes.Wenn wir sie auch noch als Zeit betrachten,dann wären es schon drei Paar Schuhe.
Dann hätten wir noch die Rotationszeit der Erde,nach der unsere Uhren geeicht wurden.Vier Paar Schuhe.

Alle Zeiten besitzen eine gemeinsame Eigenschaft.Dreidimensionale Masse kann und wird im dreidimensionalen Raum beschleunigt (werden).

Die Erd-Zeit ist eine wiederkehrende Rotations-Zeit.Die Raum-Zeit ist eine scheinbar lineare Ausbreitungs-Zeit.Die Raumzeit sagt etwas darüber aus,wie sehr der Raum gestreckt oder gestaucht ist und welche Energiegeschwindigkeit darin maximal möglich ist.Mit der Streckung des Raumes (Expansion) steigt die Energie- und Zeitgeschwindigkeit.

Beispiel:Ein Erden-Tag hat 24 Stunden.Also,eine Drehung um die eigene Achse gleich 100%.
Die Erd-Zeit wird bei entstehenden Abweichungen so korrigiert,daß die Erd-Zeit immer 24 Stunden beträgt.
Angenommen,die Erde würde sich plötzlich mit zweifacher Rotationsgeschwindigkeit drehen.Wir würden unsere Uhren so stellen,daß sie wieder die 24 Stunden für eine Umdrehung anzeigt.Nun wäre Licht mit einer Geschwindigkeit von 150.000km/s unterwegs.Denn eine Sekunde wäre jetzt nur noch halb so lang wie vorher.Die Raumzeit wäre also auch nur noch halb so "schnell".

Angenommen es gibt ein Ereignis im Universum,welches jeden Tag zur gleichen Zeit wiederkehrt.Ein Stern blitzt jeden Tag nach unserer jetzigen Zeit immer um 12.00 Uhr ein Mal kurz auf und das war's.Nun geht unsere Uhr doppelt so schnell.Der blitzende Stern wäre nun nicht mehr jeden Tag zu sehen,sondern jeden zweiten Tag.
Die Erd-Zeit-Dichte wäre um 100% gestiegen.24 Stunden der neuen Zeitrechnung würden in 12 Stunden unserer alten Zeitrechnung passen.Die durchschnittliche Lebenserwartung eines männlichen Erden-Bewohners in der Bundesrepublik würde von 76,6 Jahren auf 153,2 Jahre ansteigen.Obwohl er nicht länger leben würde.
Um alles wieder in Einklang zu bringen,muß die Raumzeit "schneller" werden.

Natürlich dreht sich die Erde nicht aus heiterem Himmel schneller.Ich versuche nur die Auswirkung der Zeit auf messbare Ereignisse darzustellen.

Noch ein Beispiel:
Ein Auto fährt eine bestimmte Strecke mit einer bestimmten Geschwindigkeit.
Sie messen die Zeit und erhalten als Ergebnis z.B. 5 Sekunden.
Nun wiederholen wir den Vorgang.Nur,daß diesmal die Rotationszeit 10 Mal schneller läuft.Das Auto fährt genau so schnell wie vorher und die Strecke ist genau so lang.
Sie messen die Zeit und erhalten als Ergebnis 50 Sekunden.
Das Auto ist scheinbar langsamer geworden.
Dieser Effekt ist an einem fixen Punkt nicht zu beobachten.Bei diesem Beispiel hat sich nur die Zeit-,aber nicht die Energiegeschwindigkeit verändert.Ist eben nur ein Beispiel.Wir würden eine "schneller" werdene Raumzeit nur bemerken,wenn die Rotationsgeschwindigkeit unserer Erde immer konstant bleibt.Die Rotation würde scheinbar langsamer werden.Dabei wird die Zeit "schneller".

Von der Rotationsgeschwindigkeit (Erdzeit) hängt es ab,wie schnell uns Ereignisse zeitlich erscheinen.



Der blaue Balken soll die Rotationszeit,unsere Erdzeit,sein.Der rote Balken die Ereigniszeit.
Blauer Balken + roter Balken sind auf beiden Seiten gleich lang.

Wir könnten uns auch solch ein Anzeige-Gerät bauen:



Mit dem Schiebe-Regler in der Mitte können wir die "Zeitverschiebung" sichtbar machen.
Wird die eine Zeit "schneller",vergeht die andere "langsamer".
Was können wir damit anfangen?An einem fixen Punkt ist keine Geschwindigkeitszunahme von Zeit und Energie messbar.Für unsere Erd-Zeit bleibt der Schieber an einem festen Wert stehen.Für Objekte,welche sich im Verhältnis zu unserer Erde im äußeren Bereich des  Universums befinden,müßten wir den Schieber nach links ziehen.Für Objekte,welche sich im Verhältnis zu unserer Erde zum "Mittelpunkt" des Universums befinden,müßten wir den Regler nach rechts ziehen.
Da aber auch unsere Galaxie nach außenhin eine abnehmende Raumdichte und damit eine zunehmende Zeitgeschwindigkeit besitzt,kann mit dem Schieber die Zeitverzerrung eingestellt werden.
Durch die Raum- und Zeitverdrillung in einer Galaxie wird die Sache aber etwas kompliziert.Dazu müßten sie auch noch die Masse eines Objektes kennen,für den sie einen Wert ablesen möchten.Jede Masse krümmt den Raum.
Die Raum- und Zeitdichte einer Nachbar-Galaxie,die sich im Verhältnis zu unserer Galaxie weiter zum äußeren Bereich des Universums befindet,ist geringer als die Raum- und Zeitdichte unserer Galaxie.
Wenn man die Raumdichte für jedes Objekt im Universum bestimmen könnte,dann könnte man für jedes Objekt die Raumzeit bestimmen.


Nicht ganz ernst gemeint:
Die Rotationszeit wurde auf 24 Stunden für eine Umdrehung festgelegt.Eine Stunde hat 60 Minuten,eine Minute 60 Sekunden.
Die Rotationszeit auf die Erde zu begrenzen,ist sinnvoll,vernachlässigt aber die gesamte Galaxie.
Wenn wir gerade eine neue Zeit festlegen,dann sollte ein Galaxie-Tag 100 Stunden mit 100 Minuten und 100 Sekunden haben.Ein Galaxie-Tag dauert 100 Stunden und entspricht einer Umdrehung der Galaxie um die eigene Achse.Als Bezugspunkt dienen uns andere Galaxien.
Ich habe keine Ahnung,wie lange unsere Galaxie für eine Runde braucht,ist auch egal.Sagen wir,es sind 100.000 Jahre nach jetztiger Erdenzeit.
Die Galaxie-Zeit wäre im Verhältnis zur Erdrotations-Zeit unheimlich langsam.Die Zeiger,einer auf Galaxie-Zeit geeichten Uhr,wären sehr langsam auf dem Ziffernblatt unterwegs. Licht würden wir nicht mehr mit einer Geschwindigkeit von 300.000 km/s angeben.Die gemessene Lichtgeschwindigkeit wäre unheimlich hoch.
Wir wollen gerecht sein und niemanden vernachlässigen.Wir beziehen alle Galaxien in unsere neue Zeitrechnung mit ein.Wir basteln eine Universum-Zeit.Dazu müßte man die "echte" zeitliche Ausdehnung des Universums kennen.Ein Tag entspricht der Durchquerungszeit des Lichtes durch das gesamte Universum.
Die Universum-Uhr,mit 100 Stunden für einen Universum-Tag,läuft noch langsamer als die Galaxie-Uhr.
Die gemessene Lichtgeschwindigkeit wäre unglaublich unheimlich hoch.
Hat jemand Lust,das mal auszurechnen?


Sind Zeit-Reisen möglich?

Die klare Antwort:Jein.
Es kommt darauf an,was man unter Vergangenheit und Zukunft versteht.
In vielen Spielfilmen wird gezeigt,wie Leute in eine Zeit reisen,welche schon längst vergangen ist.
Oder sie reisen mit Lichtgeschwindigkeit in die Zukunft,um dann mit Lichtgeschwindigkeit wieder in die jetzige Gegenwart zu reisen.

Nun,bei der Betrachtung der Zeit ist nur die Ereigniszeit interessant.Ereignisse,die schon stattgefunden haben,deren sicht-/messbare Energie ist schon an uns vorübergezogen.In der Regel mit Lichtgeschwindigkeit.Sie könnten der Energie höchstens mit Lichtgeschwindigkeit folgen,aber nicht einholen und das Ereignis noch einmal erleben.Zumal sie dieses Ereignis nur noch einmal sehen,aber in keinster Weise beeinflussen könnten.
Wenn sie schneller als das Licht und die Zeit wären,könnten sie,wenn sie lange genug unterwegs sind,mit einem riesigen Teleskop ihrem Vater auf der Erde zuschauen.Sie können ihn aber nicht töten.Sie sehen schliesslich nur das von ihrem Vater reflektierte Licht,welches sie überholt haben.
Sie könnten die Vergangenheit wieder sichtbar,aber nicht veränderlich machen.
Die Frage,ob sie leben könnten,wenn sie ihren Vater vor ihrer Zeugung töten würden,stellt sich in keinster Weise.
Diese Denkweise basiert auf einem falschen Verständnis von Zeit.

Angenommen,Sie verfügen über die Information,daß in 2000 Jahren ein Ereignis auf der Erde sichtbar sein wird,dessen Ursprung in einer Entfernung von 1000 Lichtjahren liegt.
Sie haben 1000 Jahre Zeit,mit Lichtgeschwindigkeit zu diesem Ort zu reisen.Sie sehen dann dieses Ereignis 1000 Jahre vor allen anderen Erden-Bürgern.Sie können der Ereigniszeit wiederum nur mit Lichtgeschwindigkeit folgen.Können also niemandem auf der Erde schon vor dem Eintreffen der Ereigniszeit von diesem Ereignis erzählen.
Sie werden auch niemanden mehr treffen,den sie von früher kennen.Wenn sie sich im Jahre 2010 auf den Weg gemacht haben,kommen sie im Jahre 4010 wieder zurück.Sie selbst sind dabei nicht gealtert,sie waren mit Zeitgeschwindigkeit unterwegs.
Sie können nicht mit Lichtgeschwindigkeit,sie können überhaupt nicht in ihre ehemalige Gegenwart zurück.
Apropos altern.Einstein sagte:Wer mit Lichtgeschwindigkeit reist,altert nicht.Das stimmt.Man hat dann seinen letzten Geburtstag schon gefeiert.
Ausserdem ist das so eine Sache,mit dem Altern.Und sie werden niemals mit Lichtgeschwindigkeit durch den Raum reisen können.Dazu kommen wir noch.

Betrachten wir Zeit und Abstand zu Ereignissen,so sehen wir,daß wir immer in der Vergangenheit leben.
Ereignisse werden erst sicht-/messbar,wenn z.B. das Licht eines Ereignisses auf unser Auge trifft.
Selbst wenn das Ereignis nur einen Zentimeter vor dem Auge stattfindet,so braucht das Licht doch etwas Zeit,bis es unser Auge erreicht.Und dann muß das elektrische Signal noch zu unserem Gehirn gelangen und dort verarbeitet werden.Das braucht Zeit.
Je weiter entfernt ein Ereignis stattfindet,desto weiter liegt dieses Ereignis von unserer Gegenwart entfernt.
Wenn sie also eine Reise in die Vergangenheit unternehmen wollen,bleiben sie einfach stehen.Alles was sie sehen liegt schon in der Vergangenheit.
Wenn sie in die Zukunft reisen wollen,gehen sie einen Schritt auf ein Ereignis zu.Wenn sie nacher noch Fernsehen möchten,gehen sie ruhig ein Stück näher an ihr TV-Gerät.Alle Menschen,die sich hinter ihnen befinden,sehen jedes Fernsehbild später als sie.Sie befinden sich im Verhältnis zu den anderen Fernsehzuschauern und dem TV-Gerät in der Zukunft.Sie können auch ganz bequem in die Gegenwart der anderen Zuschauer zurückreisen.Zu Fuß,mit Schrittgeschwindigkeit.
Was ist Gegenwart?
Gegenwart ist nur ein zeitliches Gefühl.Der Moment,in dem unser Gehirn Ereignisse verarbeitet hat und uns weismacht,die Ereignisse würden erst jetzt stattfinden.Dabei sind schon Millisekunden vergangen,seit die Energie auf unser Auge traf.
Unser Gehirn gaukelt uns einen Zustand zwischen Vergangenheit und Zukunft vor.
Wie lange sollte denn Gegenwart dauern?
1/100000000000000000000 Sekunde,oder doch noch weniger?
Wie viele Nullen soll ich noch anhängen?
Gegenwart ist einfach nur das Ende der Vergangenheit und Beginn der Zukunft.



Der Anfang der Vergangenheit liegt dort,wo Zeit erst möglich wurde.Sie endet dort,wo die Zukunft beginnt.Ich hätte auch noch die Gegenwart farblich darstellen können,aber wie groß muß ich diesen Zustand angeben?Gegenwart hat scheinbar keine eigene Dimension.Jeder würde mir wahrscheinlich ein anderes Ergebnis nennen,je nach Gefühl.

Zeit,ist die physikalische Eigenschaft des Raumes,Energie transportieren zu können.
Zeit,ist die Geschwindigkeit und scheinbare Länge der Energie eines Ereignisses.
Das eine ist die Raumzeit.Die physikalische Eigenschaft gilt in alle Richtungen.Raumzeit ist dreidimensional.
Das andere ist die Energie eines Ereignisses.Energie ist dreidimensional.
Wir messen die Zeit mit einerlei Maß und werfen alles in einen Topf.Wir nennen beides Zeit.Das ist das Problem.Der Begriff "Raumzeit" sollte eine andere Bezeichnung bekommen,ohne den Zusatz "Zeit".
Raum-Energie-Kontinuum?Zeit und Energie sind schliesslich das gleiche.

Beispiel:
Sie sollen bestimmen,wie viel Wasser in einen Fluß gegenwärtig an ihnen vorbeizieht.Sie haben aber keine Uhr,sie können nicht sagen:Pro Sekunde sind es soviel Liter oder Kubikmeter Wasser.
Gegenwart hat keine zeitliche Länge.Sie brauchen keine Uhr,die Aufgabe ist unlösbar.
Sie können nicht sagen,wie viel Wasser gegenwärtig an ihnen vorbeizieht,weil es ihnen an Zeit fehlt.
Anhand einer zeitlichen Dimension können sie eine dreidimensionale Menge Wasser angeben,z.B. 1000 Liter pro Sekunde.Die Sekunde hat eine Länge.
Die zeitliche Menge Wasser ergibt sich aus der Zeit-Geschwindigkeit und Fliess-Geschwindigkeit des Wassers.
Ein bestimmtes Volumen bewegt sich in einer bestimmten Zeit an einem Beobachter vorbei.
Wenn nun Zeit- und Fliess-Geschwindigkeit um den gleichen Faktor ab- oder zunehmen,dann ändert sich am Volumen nichts.Das Volumen ist von der Zeit und der Geschwindigkeit abhängig.Masse ist von der Zeit abhängig.Denn das Volumen des Wassers,hier 1000 Liter,hat auch eine Masse.
An einem fixen Punkt würde man immer behaupten,die Masse ändert sich nicht,sie ist konstant.
Das stimmt soweit auch.Da sich aber Zeit- und Energiegeschwindigkeit ändern,bleibt die Masse zeitlich konstant.Sie ändert sich mit der Zeit.Das kann nur ein aussenstehender Beobachter feststellen.Wenn er denn könnte.Wie soll man aus der Ferne beobachten können,daß die Masse eines Objektes ändert,weil sich auch die  Zeit- und Energiegeschwindigkeit auf und um diesem Objekt ändert?Man sieht eben nur,daß ein Objekt schneller wird.Man sieht die Zunahme der Energiegeschwindigkeit.Nicht mehr und nicht weniger.
Behalten sie den Begriff "Fliessgeschwindigkeit" im Hinterkopf.Wir werden später einen anderen Begriff durch diesen ersetzen.

Anderes Beispiel:
Sie wollen die Gegenwart auf einem Foto festhalten.Welche Belichtungszeit wäre die Richtige,um wirklich nur die absolute Gegenwart festzuhalten?
1/30 Sekunde? 1/1000 Sekunde?
Auf einem Foto,welches wirklich die absolute Gegenwart zum Zeitpunkt des Fotografierens abbildet,dürften die Photonen eines seitlich aufgenommenen Lichtstrahls nicht ein bisschen unscharf zu sehen sein.Es dürfte keine Bewegungsunschärfe entstehen.
Kann das jemand ausrechnen?Wie lang ist die Belichtungszeit?
Ich tippe,das Ergebnis ist Null.
Das Gleiche gilt für die Ablenkung von Photonen durch einen Spiegel.Jedes einzelne Photon hält sich genau Null Sekunden auf der Oberfläche eines Spiegels auf.Wie ist das zu erklären?

Würden sie sich mit der Energie bewegen,so könnten sie problemlos ein Photon fotografieren,rein fiktiv.
Dafür würde der Hintergrund wieder unscharf werden.
Im Verhältnis zu einem fixen Punkt im Universum,halten sie sich dabei an keiner Stelle des Universums mit einer Zeit größer als Null auf.Erst wenn zwei Punkte festgelegt wurden,kann gemessen werden,wie lange sie von A nach B brauchen.
Gegenwart ist Null Komma Nix.Erst wenn Zeit Dimension hat,kann Energie gemessen werden.Hätte Gegenwart einen Wert,bedeutete dies Stillstand des Universums.Das wäre nur möglich,wenn die Eigenschaft des Raumes,nämlich Energie transportieren zu können,nicht mehr gelten würde.Dann kann aber auch niemand mehr die Zeit messen.Masse kann nicht mehr beschleunigt werden.Die Zeit könnte kurz stehen bleiben,niemand würde es bemerken.

Ich greife jetzt zur Licht-Uhr,um zu zeigen,daß es keine absolute Gegenwart gibt.



Ein hüpfender Lichtpunkt,dargestellt durch die schwarze Kugel auf der rechten Seite,schreibt auf einen Papierstreifen,welchen Weg der Lichtpunkt zurückgelegt hat.Der Punkt schwingt mit Lichtgeschwindigkeit,der Papierstreifen wird mit Lichtgeschwindigkeit nach links gezogen.
Am 45°-Winkel sehen wir,daß beide Geschwindigkeiten gleich groß sind.Am 90°-Winkel sehen wir,daß die Geschwindigkeiten zueinander konstant bleiben, Energie und Zeit im 90°-Winkel aufeinandertreffen.
So,der hüpfende Punkt ist das Photon,welches ich gerne ohne Bewegungsunschärfe im 90°-Winkel zur Bewegungsrichtung fotografieren möchte.
Ich bin ja ein ganz netter Mensch.Das Photon soll seine Chance bekommen.Das Photon auf dieser Zeichnung darf sich ausnahmsweise mit 10km/h über den Papierstreifen bewegen.Der Papierstreifen wird dafür erst einmal auch nur mit 10km/h nach links gezogen.Damit bleibt die Zeichnung immer noch aktuell.
Der 45°-Winkel sagt uns schon mal,daß während der Bewegung des Photons Zeit vergangen ist.Egal mit welcher Belichtungszeit,das Photon würde sich in dieser Zeit bewegen.
Ziehen wir den Papierstreifen ab jetzt mit Lichtgeschwindigkeit.Das Photon bewegt sich aber immer noch über das Papier,auch wenn es nur 10km/h sind,und hinterläßt eine Sägezahn-Kurve.
Wir können den Papierstreifen so schnell ziehen wie wir wollen,selbst bei Lichtgeschwindigkeit hoch 1000 hinterläßt das Photon eine Sägezahn-Kurve.Nur der ehemalige 45°-Winkel wird kleiner,erreicht aber niemals 0°.
Es gibt niemals absolute Gegenwart.
Eine beschleunigte Masse hält sich zu einem fixen Punkt immer mit der Zeit Null auf.

Könnten wir es schaffen,eine dreidimensional gemessene Zeit zu kreieren,könnte die Beispielrechnung für eine sich gleichmäßig ausbreitende Energie so aussehen:
gemessene 1.Energie-Dimension:10
gemessene 2.Energie-Dimension:10
gemessene 3.Energie-Dimension:10
10*10*10=1000

Dafür bräuchten wir aber ein anderes Zeit-Verständnis.Wir müßten eine Energie finden,deren Ausbreitungsgeschwindigkeit ziemlich langsam ist.
Dann könnte die Antwort auf die Frage,wieviel Zeit schon vergangen ist,so aussehen:
10 Ausdehnungszentimeter
Oder 10 Raumzentimeter
Dann hätte die Zeit die ihr zustehenden drei Dimensionen.Wir bräuchten keine Uhren mehr,die Zeit können wir in drei Dimensionen mit einem Lineal ausmessen..Nur fürchte ich,auch dann würden wir feststellen,es gibt keine absolute Gegenwart.
Die obere Beispielrechnung träfe nur in einem ungekrümmten Raum ohne eigene Beschleunigung zu.
So,wir basteln uns eine Armband-Uhr,die nicht wie gewohnt die Zeit anzeigt,sondern eine sichtbare,aber langsam expandierende kugelförmige Energie ist zu sehen.
Würden sie im Raum unterwegs sein,würde sich die Energie-Ausdehnung,entsprechend ihrer Beschleunigung,verändern.In Bewegungsrichtung würde die Dimension der Ausdehnung langsamer zunehmen.Bei erreichen der Lichtgeschwindigkeit würde diese Dimension stehen bleiben.Sie könnten also mit einem Lineal sogar ihre Geschwindigkeit,anhand der Dimensions-Verzerrung,bestimmen.
Da aber auch die Erde den Raum krümmt,wäre die Energie-Ausdehnung,selbst während sie still stehen,nicht kreisrund.

Zeit erscheint uns immer konstant.
Sobald wir in den Raum schauen,sehen wir,daß das nicht sein kann.
Das ist die Relativität im Raum.
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