Neues Universum
Hatte Einstein immer Recht?
Nach(t)-Gedanken


Vor nicht all zu langer Zeit durfte ich in einer pseudo-wissenschaftlichen Sendung erfahren,was eigentlich Zeit ist.
Zeit soll eben das sein,was eine Uhr anzeigt.
Aha.Da war es wieder.Es gibt also nur die eine Zeit.Na wunderbar.
Nebenbei möchte ich erwähnen,es war eine Sendung des Öffentlich- Rechtlichen Rundfunks.
Dafür soll ich ernsthaft Rundfunk-Gebühren bezahlen?Für verbreitetes Halb-Wissen?
Vielleicht tue ich hier auch nichts anderes,ich verbreite nur mein Halb-Wissen.Aber ich verlange kein Geld dafür.
Von einem privaten Fernseh-Sender erwarte ich keine echten wissenschaftlichen Beiträge.Sie haben scheinbar keinen Bildungs-,sondern einen Verdummungs-Auftrag.
Die Öffentlich-Rechtlichen scheinen aber den gleichen Weg einzuschlagen.
Sollte die GEZ abgeschafft und dafür die Haushalts-Abgabe in Form einer neuen Zwangs-Gebühr kommen,wird sich der Zustand eher verschlimmern als verbessern.
Schaut man sich das Programm von ARD und ZDF im Vergleich zu früheren Zeiten an,z.B. die Sonnabend-Fernseh-Unterhaltung der 70er und 80er Jahre,Sendezeit ab 20.15 Uhr,so wird man keine Verbesserung des Programms feststellen.Und das,obwohl die Gebühren stetig gestiegen sind.
Ganz ehrllich:Für solch verschwendete Energie,die benötigt wird,um Halb-Wissen und pseudo-intellektuelle Beiträge zu verbreiten,gebe ich keinen Cent aus.



http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/andreas-von-r-tyi/kollision-im-kosmos-loest-riesige-druckwelle-aus.html

Könnte das nicht auch bedeuten,daß die Materie Raumwellen sichtbar macht,welche durch die Kollision entstehen?Die Kräfte (Gravitation) zwischen den Gasteilchen dürfte doch eigentlich nicht all zu groß sein?
Ausserdem sorgt Gravitation nicht dafür,daß sich Materie entfernt.


Gestern habe ich eine Dokumentation über Haie gesehen.Ist jetzt kein Thema,welches sich mit unserem Universum auseinandersetzt,aber unsere Erde ist ja auch Bestandteil dieses Universums.
Nun,es fiel ein Satz,der wieder die Arroganz des Menschen zum Vorschein brachte.
Er lautete ungefähr so:Damit uns die Haie in unseren Ozeanen erhalten bleiben.
So,so.Unsere Ozeane?Ich habe gerade noch einmal nachgeschaut.Nein,ich habe keine Kiemen,bin Lungenatmer.Des Weiteren verfüge ich über gesunde Hände und Füße - ohne Schwimmhäute.
Damit die Haie IHREN Ozeanen erhalten bleiben,wäre wohl passender gewesen.
Und:Sind das UNSERE Haie?
Welcher Hai gehört mir?
Mein Hai darf tun und lassen,was er will.Ich verbiete hiermit das Fangen,selbst schon das Belästigen meines Haies.
Ich verbiete ebenso,daß der Ozean meines Haies als Mülltonne oder Toilette missbraucht wird.
Wer von meinem Hai angegriffen wird,erwirbt nicht automatisch das Recht,meinem Hai Schaden zuzufügen.
Dieses Recht entsteht auch nicht für aussenstehende Dritte.Jeder Mensch ist für sein Handeln selbst verantwortlich.Wer sich in den Lebensraum meines Haies begibt,setzt sich bewusst und freiwillig der Gefahr einer schweren Verletzung mit eventueller Todesfolge aus.

Finger weg von meinem Hai in seinem Ozean!

Neulich musste ich in einem TV-Beitrag sehen,wie grausam und rücksichtslos Menschen sein können.
Da werden Haie gefangen,die Flossen abgeschnitten und der noch lebende Rumpf wird wieder über Bord geworfen.Ich musste umschalten.
In solchen Momenten schäme ich mich,der Spezies Mensch anzugehören.

Sollten irgendwann einmal Ausserirdische unseren Planeten besuchen,ich hoffe,sie werden mit uns nicht genauso umgehen.
Einige hätten es sicherlich trotzdem verdient.


Was bedeutet der Begriff "Weltraum"?
Oder:"Draussen im Weltraum"?
Fängt dort erst Raum an?Ist unsere Erde frei von Raum?Unterscheidet sich Erdenraum von Weltraum?
Abgesehen davon,daß unser Planet eine Atmosphäre besitzt.Verdrängt die Atmosphäre den Weltraum?
Wohl kaum.Raum zu unterscheiden macht überhaupt keinen Sinn.Raum ist Raum.
Oder ist Weltraum der Raum,in dem keine Gravitation der Erde mehr stattfindet?
Raum ermöglicht doch aber erst Gravitation.
Besitzt ein anderer Planet mit Atmosphäre und/oder Gravitation etwa auch keinen Weltraum?
An der Gravitation kann es wohl doch nicht liegen.
Ich habe noch nie gehört:"Nur noch ein kleiner Schritt,dann verlässt er den Weltraum und befindet sich auf dem Mond".
Es muss also an der Atmosphäre liegen.Die Atmosphäre trennt uns vom Raum der restlichen Welt.
Wir können aber durch die Atmosphäre in den Raum der aussenliegenden Welt schauen.Der Raum ist also durchgängig.Sonst könnte keine Energie zu uns kommen.

Es gibt schon komische Dinge zwischen....ja,was eigentlich........Erde und Weltraum?


Was ganz anderes.Der Mond soll die Rotations-Geschwindigkeit der Erde verlangsamen,weil durch Ebbe und Flut Reibung im Wasser entsteht.Moment mal.Auch Wind hält unser Wasser in Bewegung,auch hier tritt Reibung im Wasser auf.Verlangsamt dies die Rotations-Geschwindigkeit der Erde?Wohl eher nicht.Es kann nicht mehr Reibung in Wärme umgesetzt werden,als der Wind an Energie dem Wasser zuführt.Der Mond bewegt das Wasser auf unserer Erde nicht mehr,als die Energie der Gravitation des Mondes zulässt.Es kann nur so viel Reibung entstehen,wie Energie durch Gravitation des Mondes in unser Wasser investiert wird.

Gravitation wird zu Wärme und verlangsamt gleichzeitig die Rotation?Stellen wir uns vor,alle Objekte im Universum würden auf ihrer Oberfläche Wasser zur Verfügung haben.Alle Objekte,zwischen denen eine Gravitation herrscht,würden sich also gegenseitig ausbremsen,weil sie sich gegenseitig das Wasser in Bewegung halten?Der Einfluß der Gravitation bewegt doch aber das Wasser,die Energie entspricht der Masse,welche auf das Wasser einwirkt.Nur diese Energie wird in Bewegung und Reibung umgesetzt.Anders wäre es,wenn unsere Erde selbst das Wasser in Wallung bringen würde,durch Rotation.Dann würde langsam die Rotations-Energie der Erde flöten gehen.Wenn die Reibung im Wasser Schuld sein soll,dann hat auch unser Wetter Schuld.Wir werden langsamer,weil Wind weht.Ja,ja.Ach so,habe ich ganz vergessen:Wind,also beschleunigte Luft,verursacht auch Reibung.Wir brauchen zur Verlangsamung nicht einmal Wasser,Wind reicht schon.Besonders der,welcher gegen die Rotations-Richtung der Erde weht.

Ebbe und Flut entsprechen der Energie,welche durch den Mond auf das Wasser einwirkt.

Ich könnte mir eher vorstellen,daß die Rotationsgeschwindigkeit durch Zunahme der Masse der Erde abnimmt.Durch Sternenstaub eben.Nur würde das alle Objekte in unserem Sonnensystem betreffen.Die einen mehr,die anderen weniger.

Unsere Erde verfügt über einen festen Erd-Mantel.Darunter finden wir flüssige Materie.Der Kern soll dann wieder aus fester Masse bestehen.
Drehen sie doch mal ein rohes Ei auf einem Tisch.Und im Vergleich dazu ein gekochtes Ei.
Wäre die Erde ein "gekochtes Ei",dürfte die Rotationsgeschwindigkeit der Erde nicht variieren.
Ist unsere Erde aber ein "rohes Ei",sieht die Sache schon anders aus.Deutlicher wäre es sogar,wenn man das Ei-Gelb hartkochen könnte und das Ei-Weiss bleibt flüssig.
Besser wäre dieses:Eine Glas-Kugel,in der sich im Zentrum dieser Kugel eine andere feste Kugel befindet,mit Wasser auffüllen.So das man eine Nachbildung der Erde mit Mantel und festem Erd-Kern erhält.Das Ganze dann in einer Raumfähre ins All schicken und unter Beobachtung rotieren lassen.
Mal sehen,ob der "Erd-Mantel" mal schneller und dann wieder langamer wird.Den Kern kann man auch gut beobachten,man kann ja durch das Wasser hindurchschauen..Ob er auch mal langsamer und dann wieder schneller im Wasser rotiert?
Das erinnert mich an einen Versuchsaufbau im Physikunterricht.Eine Feder wird in Schwingung versetzt.Diese regt eine andere Feder zum Schwingen an.Die erste Feder schwingt immer weniger,während die andere immer stärker schwingt.Die nun stärker schwingende Feder regt wiederum die erste Feder an.So geht das Spielchen hin und her.
Nur,daß unsere Erde wahrscheinlich nicht zum absoluten Stillstand kommen wird.
Die Rotationsgeschwindigkeit variiert.


Ich kann mir das so richtig bildlich vorstellen.


Ein Wissenschaftler schaut auf seine Mess-Instrumente und staunt:"Nanu,das Universum breitet sich ja immer schneller aus.Was ist hier los?"
Sein Kollege schaut kurz zu ihm herüber,schaut dann ebenfalls auf das Mess-Instrument.
"Da muß dunkle Energie im Spiel sein."

"Ja,nee,ist klar.Dann stimmt ja alles.Ich wollte mich gerade wundern.Aber so ist alles wieder ganz logisch."
"Ach,sage mal,woher kommt die dunkle Energie?"

Der Kollege schaut wieder seinen fragenden Wissenschafts-Kollegen an,schaut auf das Mess-Instrument,schüttelt kurz den Kopf und erhebt dann den Zeigefinger.
"Ich habe es.Da draussen ist eine Mauer,auf diese rasen wir zu,weil uns die Mauer anzieht.Gravitation halt."

Ja,nee,ist klar.Kam mir schon komisch vor.Dann stimmt ja wieder alles.
"Ach,sage mal,woher kommt die Materie dieser Mauer?"

Sein Kollege schaut wieder zu ihm herüber,kneift die Augen zusammen,brubbelt etwas in seinen Bart und schüttelt ganz leicht den Kopf dabei.Er hebt die Hand zur Faust geballt und droht:"Willst du heute noch richtig Ärger haben?Dann komm mal ran auf einen Meter.Ich demonstriere dir gleich mal die Überwindung der Trägheit einer Masse,welche deine Gesichtszüge in ein Mond-Gesicht zu wandeln weiß.Das geht relativ schnell,jedenfalls für mich.Für dich wird es wie eine Ewigkeit vorkommen.
Hat dir denn dein Lehrer nicht gesagt:Einstein hat immer Recht?Wenn Einstein immer Recht hat,dann geht dein Mess-Gerät falsch,oder du mußt dir mal deine Brille putzen.Ja,renn' ruhig weg,spätestens in der Kantine sehe ich dich wieder."

"Apropos Kantine,wie spät ist es eigentlich?Naja,noch eine halbe Stunde bis Mittag,ich werde mich schon mal auf den Weg machen,sonst komme ich noch zu spät zur Pause.Mann,der Tag vergeht heute wieder im Schnecken-Tempo.Gut,daß ich einen Kollegen habe,mit dem ich mich so gut verstehe.Er ist ein wenig ängstlich,aber der Tag ist dann nicht mehr so langweilig."



Die Unveränderlichkeit der Einsteinschen Theorien muß auf Androhung von Gewalt beruhen.Anders ist das nicht zu erklären.
Das Einstein immer Recht haben muß,ist ein großer Fehler der Astronomie.

Wenn unser Universum ein Raum-Zeit-Kontinuum ist,bei dem sich Raum und Zeit zu einer vierten Dimension vereinigen und der Raum einer ständigen Expansion ausgesetzt ist,dann muß auch die Zeit expandieren.Raum-Zeit-Abhängigkeit.
Egal wie sehr der Raum gedehnt wird,Energie benötigt von außen betrachtet,mit einer konstanten Zeit gemessen,immer die gleiche Zeit,um diesen Raum zu durchqueren.

Ich sitze hier ganz allein im Zimmer.Deshalb traue ich mir auch zu,solche Sachen zu schreiben.
Pssst,ich muß jetzt aufhören.Ich glaube,da kommt jemand.

Ein paar Gedanken zur Nacht,mein Wort zum Sonntag

Sollten sie bisher gedacht haben,unser Universum wäre ein "Luftballon",werden sie eventuell etwas erschreckt gewesen sein.Schauen sie aber genau hin.Das,was sie zu sehen bekommen,ist ihnen bestimmt nicht fremd.Und das Beste:Es funktioniert.Ohne "dunkle" Energie und ohne  "dunkle" Materie.
Sie werden gleich sehen,warum die Unendlichkeit des Universums kein Wunschdenken sein muß.Unser Universum ist ein Perpetuum Mobile.Nichts geht verloren,alles wird recycled.

Für Christen ist auch etwas dabei.Eine gute und eine schlechte Nachricht.
Zuerst die schlechte Nachricht:Wir kommen alle - ausnahmslos all - in die "Hölle".
Jetzt die gute Nachricht:Wir kommen alle - ausnahmslos alle - im "Himmel" wieder heraus.

Wir gehen alle als Staub in die Hölle,wir kommen alle als Staub zurück.Die Wahrscheinlichkeit,noch einmal als Lebewesen geboren zu werden,ist gleich Null.

Das Traurige an der ganzen Sache ist,alle Erkenntnisse der Wissenschaft werden eines Tages vielleicht nichts mehr Wert sein.Was hilft es uns,wenn die Menschheit eventuell den Mars besiedeln kann?Nichts.Früher oder später trifft es uns doch.
Und was würde es bringen,wenn der Mensch einen bewohnbaren Planeten finden würde?Würde sich die Menschheit jemals ändern?In diesem Fall bin ich Pessimist.Dort würde es munter so weiter gehen.Wie gehabt.Der Planet würde rücksichtslos geplündert werden.Wenn der Mensch das Universum verheizen könnte,er würde es tun.
Hat es sich der Mensch überhaupt verdient,seine Haut dadurch retten zu können,daß er andere Planeten zur Minna macht?Welchen Verdienst hat der Mensch am Universum?
Wir sind so klein und halten uns für die Größten.Welche Errungenschaften vererben wir zukünftigen Generationen?Es gibt viele gute und nützliche.Zum Beispiel Medizin.Aber auch hier offenbart sich der pure Egoismus des Menschen.Wie viele Leben wurden verkürzt oder genommen,damit der Mensch länger leben kann?Millionen.
Es gibt aber auch Klima-Veränderung durch Umweltverschmutzung.Ob da die Medizin weiterhilft,wenn wir unseren Planeten unbewohnbar machen?
Menschen sollen intelligente Wesen sein,zumindest behaupten sie das von sich selbst.
Warum gibt es dann Kriege?
Der Mensch betrachtet sich als Krone der Schöpfung,Herrscher über alle Tiere und Pflanzen.
Hat der Mensch dann nicht  - verdammt nochmal - die Pflicht,auch der Beschützer und Bewahrer von Flora und Fauna zu sein?
Die Natur würde ohne den Menschen weniger,eigentlich gar nicht,leiden.

Der Mensch hat es nicht verdient,neuen Lebensraum zu finden.Solange er nicht sein Denken und Handeln ändert,solange sollte es ihm verwehrt bleiben.

Viele nennen es Intelligenz,ich nenne es:Egoismus in Reinkultur.
Viele nennen es Fortschritt,bei mir heißt es:rücksichtslose Umweltzerstörung.
Energie-Gewinnung aus Sonnenlicht ist bestimmt eine gute Sache.Im Nachhinein.Aber:Wie viel Energie ist zur Produktion einer für einen Haushalt ausreichenden Foto-Voltaik-Anlage nötig?Woher kommen die Rohstoffe für diese Anlage?Wie viel Energie war für die Förderung der Rohstoffe notwendig?Mußte für den Abbau der Rohstoffe in die Natur eingegriffen werden?Wie viel Energie benötigt man,um die Anlage ökologisch unbedenklich zu entsorgen?Lässt sich die Anlage ohne ein Gramm umweltschädigender Rückstände entsorgen?
Wie sieht also die Energie-Bilanz einer solchen Anlage für unsere Umwelt wirklich aus?
Ist die Sonnen-Energie wirklich so sauber?Wohl nur dort,wo die Sonnen-Energie umgewandelt und genutzt wird.

Ich bin keiner von der grünen Fraktion.Seitdem ich mir aber Gedanken über unsere Erde,über unser Universum ganz allgemein Gedanken mache,desto mehr fühle ich mich als Teil des Ganzen.
Wenn unser Sonnensystem "nur" noch ein paar Milliarden Jahre Leben ermöglicht,sollten wir diese Zeit für unsere Erde nicht unnötig verkürzen.
Den Mars in ferner Zukunft für den Menschen bewohnbar zu machen,ist ein ehrenwertes Ziel.Dabei sollte man sich reichlichst überlegen,wie man sich den Planeten bewohnbar hält.Aus Fehlern vergangener Tage muß man unbedingt lernen und Konsequenzen ziehen.
Raubbau an der Erde von der wir leben,ob nun aus purer Profitgier oder Bequemlichkeit - genannt Fortschritt - fällt uns irgendwann auf die Füße.Den Armen,wie den Reichen.
Die reichen Leute werden nur vornehmer zu Grabe getragen.
Aus Fortschritt wird Überlebenskampf.In einigen Teilen der Welt ist das schon Alltag.Nur,daß die Menschen dort um ihr Überleben kämpfen müssen,weil wir Fortschritt und Bequemlichkeit zu jeder Zeit geniessen wollen.
Intelligenz,gepaart mit Egoismus,ist eine gefährliche Mixtur.

Die Menschen schauen mit romantischem Blick,oder aus wissenschaftlicher Neugier,in die Weiten des Universums.Und fragen sich:Wie ist das entstanden?Wo kommen wir her?Wo gehen wir hin?
Entgegen der Blickrichtung werden solche Fragen selten gestellt.Sie sind aber existenziell.
Wo gehen wir hin?Das entscheiden wir durch unser Handeln.
Da stellt sich auch die Frage nach dem Sinn des Lebens.
Vielleicht ist es unsere Bestimmung,das Universum zu begreifen.Intelligent genug dürften wir sein.Um zu begreifen,worum es wirklich geht,muß man das Universum nicht bis ins kleinste Detail verstehen.Man muß nicht wissen,aus welchem kleinsten Teilchen die Ursuppe bestand.Wie ein schwarzes Loch konkret funktioniert.
Wenn ihnen jemand ein Fahrzeug vor die Nase setzt,zerlegen sie es bis zur letzten Schraube,um dann festzustellen,daß es in der Lage gewesen wäre,sie von A nach B zu bringen?
Wahrscheinlich nicht.Sie sehen die Gesamtheit des Fahrzeugs und wissen:Das Ding fährt.
Unser Universum bringt uns von A nach B.Es entscheidet leider auch darüber,wo B ist.
Unser Leben bringt uns von A nach B.Wo B endet,entscheiden wir ein großes Stück selbst.
Der Sinn des Lebens sollte darin bestehen,beim Eintreffen an B sagen zu können:Ich war dem Leben nützlich.Ich habe mein Leben genutzt,nicht anderer Leute Leben benutzt.
Dem Leben nützlich sein,daß wäre die sinnvollste Aufgabe im Leben.Damit meine ich Leben generell,nicht nur das des Menschen.
Dem Leben einen Sinn geben,das ist der Sinn des Lebens.


Die Intelligenz des Menschen war die größte Dummheit der Evolution.
Und ich schliesse mich da nicht aus.Ich bin auch nur ein Mensch.Versuche aber,meinen Egoismus in Grenzen zu halten.


Heute,am 21.10.2010,war im Internet zu lesen,es wurde eine Galaxie gesichtet,deren Licht 13 Milliarden Jahre zu uns unterwegs war.Das Universum selbst soll nur 13,7 Milliarden Jahre alt sein.Die Galaxie soll uns ihren Zustand nach 700 Millionen Jahren nach Entstehung des Universums anzeigen.

Das Licht wäre so alt,wenn die Galaxie vor 13 Milliarden Jahren schon dort gewesen wäre,wo sie jetzt ist,der Raum also nicht "expandiert" wäre und sich das Licht erst vor 13 Milliarden Jahren auf den Weg zu uns gemacht hätte.
Fangen wir wieder im Ur-Schlamm an.
Laut Albert Einstein waren früher ALLE Objekte im Universum dichter beieinander.Wenn nun alle Galaxien Licht abgegeben haben,so leuchtete diese Galaxie auch schon vor 13 Milliarden Jahren.Das Licht dieser Galaxie hätten wir schon vor 13 Milliarden Jahren gesehen.Es kann also nicht das Ur-Licht dieser Galaxie sein,welches wir jetzt empfangen.
Stellen sie sich ein Auto vor,welches sich von ihnen entfernt.Die Rücklichter sehen sie schon beim Anfahren des Fahrzeugs.Wenn sich das Fahrzeug in einer Entfernung von 13 Lichtjahren befindet,so kann das jetzt empfangene Licht des Rücklichtes nicht das Ur-Licht sein.Sie sehen nicht das Rücklicht,welches sich beim Anfahren des Fahrzeugs vom Fahrzeug selbst entfernt hat.
Nach meiner Theorie war das Licht niemals 13 Milliarden Jahre unterwegs.
Es war nur nach unserer Zeit scheinbar 13 Milliarden Jahre unterwegs.
Die Missachtung der Raum- und Zeit-Eigenschaften führen zu einem falschem Ergebnis.
Selbst wenn das Licht 13 Milliarden Jahre zu uns unterwegs war,so ist der Abstand zu dieser Galaxie in diesem Zeitraum noch größer geworden.
Die Galaxie befindet sich also in Wirklichkeit schon viel weiter weg.Das Licht von ihrem jetzigen Aufenthaltsort kommt noch viel später an,wir müßten also noch ein Weilchen warten,bis das heutig abgestrahlte Licht bei uns ankommt.Also mehr als 13 Milliarden Jahre.Das Alter des Universums müßte wesentlich höher sein als 13,7 Milliarden Jahre.

Da ist meine Theorie schon besser.Dort lässt sich das Alter des Universums überhaupt nicht bestimmen.
Das könnte nur ein außenstehender Beobachter mit einer konstanten Zeit.
Das wahre Alter und die Ausdehnung des Universums lässt sich nicht zeitlich messen.
Denn wir kennen unsere Geschwindigkeit im Raum gar nicht.
An welchem Punkt wollen wir unsere Geschwindigkeit festmachen?

Hubble,das Weltraumteleskop,sollte am besten mal in Richtung des Äquators unseres Universums gerichtet werden.Mit einer Belichtungszeit von mehreren Millionen Sekunden gibt es bestimmt noch mehr zu sehen als bei der letzten Langzeitbelichtung von einer Million Sekunden.
Vermutlich würden aber die vielen leuchtenden Objekte in dieser Richtung das Bild überbelichten.
Vielleicht würde es helfen,wenn man ein CCD mit mehreren 100 Millionen Bildpunkten so gestaltet,daß ständig leuchtende Objekte auf dem CCD-Wafer abgeschaltet werden.Die entsprechenden hell dauerbelichteten Dioden werden abgeschaltet.So schafft man sich Räume im Bild,die scheinbar lichtleer sind.Nur die aktiven Dioden können dann noch Licht empfangen.



Die Dioden für die Objekte 1 und 2 sind inaktiv.Es wird nur das Objekt 3 abgelichtet.Es entsteht ein negatives Positiv-Foto.Helle Objekte,die schon ohne großen Aufwand zu sehen gewesen wären,erscheinen auf dem Foto gar nicht.Dunkle und weit entfernte Objekte sind dagegen zu sehen.
Dabei kommt es aber nicht auf eine gute Bild-Qualität an,sondern nur,daß etwas zu sehen ist,was vorher nicht zu erkennen war.
Wenn man das eintreffende Licht vorher noch aufteilt und ein Teil des Lichtes auf einen CCD-Wafer schickt,welcher nur den Rotanteil im Licht mißt,dann müßte sich aus der Belichtungszeit,Helligkeit und Rotanteil die ungefähre Entfernung berechnen lassen.
Und dann könnte man noch einen Schritt weiter gehen.Erreicht die Belichtung eines abgebildeten Objektes eine bestimmte Helligkeit,so werden die für das Objekt zuständigen Dioden auch inaktiv.So kann der Rest des CCD weiterhin Teile des Bildes belichten,ohne das es zu einer Überbelichtung kommt.
Für jede einzelne Diode müßte die Belichtungszeit gespeichert werden.So weiß man bei der Auswertung des Bildes,wie lange jede Diode aktiv war.



Jedes CCD verfügt über einen Controller.Dieser setzt intern die Dioden inaktiv.
Das heißt,ankommende Signale werden nicht verarbeitet.Ein Controller teilt dem anderen mit,welche Dioden er inaktiv gesetzt hat.Der andere Controller setzt die gleichen Dioden ebenfalls auf nicht aktiv.
Beide Controller melden,welche Dioden wie lange aktiv waren.Im Datenspeicher werden die Bildinformationen und Zeiten jeder einzelnen Diode gespeichert.

Was wäre der Sinn des Ganzen?
Die Daten liessen sich kaum wie ein übliches digitales Bild behandeln.Würden sie versuchen,die Daten in einem Bild auszudrucken,so wären schwarze Flecken zu sehen,bei denen die Dioden von Anfang an inaktiv waren.Des Weiteren wären schwarze Flecken zu sehen,weil eben kein Licht auf diese Dioden trafen.
Der Rest ist einheitlich hell.
So ist damit also nichts anzufangen.Die Daten können nur an einem Computer ausgewertet werden,das entstandene Bild ist dreidimensional.
Der Datenspeicher der CCD-Wafer hat die Belichtungszeiten bis zum Erreichen der bestimmten Helligkeit gespeichert.Auch die dazugehörge Rotverschiebung wurde von einem CCD-Wafer an den Datenspeicher gesandt.
Diode 105.980 des ersten CCD-Wafer mißt die Belichtungszeit bis zur festgelegten Helligkeit.
Diode 105.980 des zweiten CCD-Wafer mißt die dazugehörige Rotverschiebung.

Das Computer-Programm zur Auswertung der Bild-Daten könnte zwei Schieberegler besitzen.
Einen Schieberegler für die Rotverschiebung und einen für die Belichtungszeit jeder einzelnen Diode.
Stellen wir den Regler für die Belichtungszeit auf Null.Wir sehen ein komplett schwarzes Bild.
Sobald wir den Regler in Bewegung setzen,erscheinen immer heller werdene Objekte.Haben sie eine bestimmte Helligkeit erreicht,verschwinden sie urplötzlich.
Alle Objekt verschwinden,sobald sie eine bestimmte Helligkeit erreichen.

Alle Regler auf Null.
Wir verbinden jetzt beide Regler.
Belichtungszeit und Rotverschiebung.
Sobald die Regler parallel betätigt werden erscheinen immer heller werdene Objekte.Haben sie eine bestimmte Helligkeit erreicht verschwinden sie.
Der Abstand der einzelnen Objekte entspricht ihrer Rotverschiebung.Es können also auch weiter hinten liegende Objekte eher verschwinden als näherliegende Objekte.

Wie gesagt,es geht dabei nicht um schöne Fotos für das Familien-Album.
Die Objekte können auf verschiedene Art und Weise dreidimensional geordnet werden.
Der Computer kann auch das Verschwinden von hellen Objekten verhindern.Es ging mir beim Abschalten der Dioden nur um das Verhindern von Überbelichtung.




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